Pressemeldungen
Jubiläum: 30 Jahre Abfallwirtschaftsverband Bezirk Kitzbühel
Im Jahr 1995 schlossen sich 15 Gemeinden zum Abfallverband Bezirk Kitzbühel zusammen, um gemeinschaftlich die Restmüllentsorgung zu organisieren und zugleich die Verhandlungen mit den Deponiebetreibern der Deponie Riederberg zu führen. Auch für die Umsetzung der in den 90er Jahren beschlossenen Tiroler Abfallstrategie benötigte es ein gemeinsames Vorgehen und Sprachrohr der Gemeinden in einem Verband. Insbesondere nach dem Konkurs und Schließung der Deponie Riederberg im Jahr 2007 war ein starker Verband wichtig und notwendig.
2011 legte schließlich das Land die Kompetenz der Restmüllentsorgung wieder in die Hände der Verbände. Seit damals entsorgt der Bezirk Kitzbühel die Abfälle zu 100 Prozent mittels Bahntransport über Mobiler-System – umwelt- und klimafreundlich – nach Zistersdorf ins Weinviertel.
Seit 2014 betreibt der Verband zudem eine Speiseresteaufbereitung. Die Speisereste werden mit dem Tonni gesammelt, gewogen und ins Klärwerk Erpfendorf zur weiteren Verarbeitung gebracht. Mit dem Substrat wird in den Klärwerken des Verbandsbereiches Strom erzeugt, was während der massiven Preissteigerung der Energiepreise eine wertvolle Entlastung für die Bevölkerung war.
Mittlerweile gehören 17 Gemeinden (Brixen, Fieberbrunn, Going, Hochfilzen, Hopfgarten, Itter, Kirchberg, Kirchdorf, Kössen, Oberndorf, Reith, Schwendt, St.Jakob, St. Johann, St. Ulrich, Waidring und Westendorf) dem Verband an.
Zum Jubiläum kam Umweltlandesrat René Zumtobel nach Oberndorf und gratulierte: „Der Abfallwirtschaftsverband Bezirk Kitzbühel leistet eine verlässliche und gute Arbeit für die Gemeinden, das Land und die Bevölkerung. Ob Entsorgung, Umweltbildung oder innovative Ideen – im Bezirk Kitzbühel geht mit der Unterstützung der Kommunen vieles voran. Danke dem Obmann und seinem Team für ihr Engagement und die Umsetzung vieler positiver Initiativen.“
Seit der Gründung des Verbandes 1995 ist Bürgermeister Hans Schweigkofler aus Oberndorf Obmann des Verbandes: „In den letzten 30 Jahren hat es viele große Herausforderungen gegeben. Diese wurden stets mit dem kompetenten Team des Abfallwirtschaftsverbandes bestmöglich gelöst.
Aus diesem Grund schauen wir positiv in die Zukunft.“
